Unterstützung für geflüchtete ukrainische Forscher:innen

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu offenen Stellen bei der LBG, Fördermöglichkeiten und allgemeinen Anlaufstellen und Initiativen. Die Inhalte werden laufend ergänzt.

Offene Stellen bei der LBG

Alle aktuellen Stellenangebote der LBG, unserer Forschungseinheiten und Center finden Sie jederzeit auf unserer Webseite.

Offene Stellen bei FWF-geförderten Projekten

Vom Krieg in der Ukraine unmittelbar betroffene Wissenschaftler:innen können in laufende, vom FWF Wissenschaftsfonds finanzierte Forschungsprojekte aufgenommen werden. Der FWF stellt ein Sonderbudget von einer Million Euro für diese Krisenunterstützung zur Verfügung.

An der LBG werden derzeit zahlreiche, vom FWF geförderte Projekte aus verschiedenen Forschungsbereichen durchgeführt. Informationen zu den aktuell laufenden Projekten finden Sie in der FWF Project Finder Datenbank. Bei Interesse an einer Zusammenarbeit können Sie sich an die betreffenden Projektleiter:innen wenden. Die Kontaktinformationen finden Sie in der FWF Datenbank.

Diese Institute können Sie auch direkt ansprechen:

LBI für Traumatologie

LBI für Osteologie:

Am LBI für Osteologie wird wird voraussichtlich im Juli 2022 das Projekt 35715 [(Nicht-)Enzymatische Querverbindungen in Kollagen] starten. Im Rahmen der FWF-Sonderförderung werden noch Personen aus folgenden Fachbereichen gesucht: Physik, Chemie, (Biomedical) Engineering, Biologie (wenn nicht zu zellbiologisch und an physikalischen Messmethoden interessiert). Prinzipiell sollte Interesse an experimenteller Arbeit vorhanden sein. Für weitere Information bitte E-Mail an Znexhf.Unegznaa@bfgrbybtvr.yot.np.ng

LBI für Kriegsfolgenforschung

Vom Krieg in der Ukraine unmittelbar betroffene Historiker, Wirtschaftswissenschafter oder Soziologen bzw. Studierende dieser Fächer können sich um eine Mitarbeit in folgenden FWF-Projekten, die am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (BIK) bzw. am Institut für Geschichte der Universität Graz durchgeführt werden, bewerben:

  • Soviet-Austrian Economic Relations, 1955–1964
  • Activities of Czechoslovak intelligence in Austria 1948-1960
  • Encampment in the Soviet Zone of Occupation in Austria, 1945-1955
  • The Role of Neutral States in Soviet Foreign Policy Strategy, 1969–1975

LBI for Rare and Undiagnosed Diseases

LBI Applied Diagnostics

LBI für Neulateinische Forschung

JESH – kurzzeitige Forschungsaufenthalte

Im Rahmen des Programms „Joint Excellence in Science and Humanities“ (JESH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) werden mehrmonatige Forschungsaufenthalte an österreichischen Einrichtungen ermöglicht. Das Angebot richtet sich an ukrainische Wissenschaftler:innen aller Fachbereiche, die die Ukraine bereits verlassen haben oder noch verlassen werden. Mit Hostingzusage einer Forschungseinrichtung kann ein Antrag direkt bei der ÖAW eingereicht werden.

Die folgenden Ludwig Boltzmann Institute stehen derzeit als Hosts für Anträge zur Verfügung:

Falls Sie auf der Suche nach einer hostenden Institution sind, können Sie sich jederzeit an die Institute wenden. Die Kontaktdaten finden Sie auf der jeweiligen Webseite.

Weitere Informationen

Ernst Mach-Stipendium – UKRAINE

Mit dem Sonderstipendienprogramm Ernst Mach-Ukraine werden ukrainische Studierende bei der Fortsetzung ihres Studiums in Österreich unterstützt. Das Stipendium richtet sich dabei sowohl an ukrainische Studierende, die bereits regulär an einer österreichischen Hochschule studieren als auch an Studierende, Wissenschaftler/innen und Forschende aus der Ukraine, die ihr Studium bzw. ihr Vorhaben hier fortsetzen möchten.

Weitere Informationen.

Stellungnahme des Leiters des LBI für Grund- und Menschenrechte

„Mag die Wahrheit das erste Opfer des Krieges sein, die Menschenrechte folgen sehr bald nach“, so der wissenschaftliche Direktor Michael Lysander Fremuth des Ludwig Boltzmann Instituts für Grund- und Menschenrechte in seiner Stellungnahme. Fremuth gibt eine Kurzbewertung der aktuellen Situation in der Ukraine ab und klärt über die völkerrechtlichen Aspekte auf.